Warum stehen so viele Männer auf Candaulismus?

Man mag es kaum glauben, aber eine sehr große Männerfantasie ist es, zuzusehen – wenn ein anderer Mann oder gar eine Männergruppe die eigene (Ehe)frau hart durchficken. Dies wird in der Fachsprache Candaulismus genannt.

Der Begriff Candaulismus geht bis in das Jahr 600 n.Chr. zurück und sagt aus, dass ein Mann seine Frau quasi „verborgt“ und dabei zusieht, wie sich andere Männer mit ihr sexuell vergnügen. Candaulisten sind also glücklich, betrogen zu werden.

Eine der Kernfragen lautet, was die Männer davon haben, sich auf dieses Spiel mit dem Feuer einzulassen? Warum ist die sexuelle Spielart weltweit so stark verbreitet? Und wieso gehen Dokumentationen von Frauentausch und Cuckolding bis weit in die Antike zurück?

Mit diesen Fragen wollen wir uns in diesem Beitrag beschäftigen. Wir laden Euch sehr gerne ein, uns Eure Fragen, Gedanken, Theorien und Anmerkungen als Kommentar zu posten.

Der Unterschied zwischen Wifesharing, Cuckolding und Swinger

Um zu verstehen, was Männer dazu antreibt, ihre Partnerin zu „teilen“, muss man die Männer in die drei Personengruppen Wifesharer, Cuckold und Swinger aufteilen.

Alle drei Männergruppen haben ein Hauptziel: Die Fremdbesamung oder das Fremdficken der eigenen Ehefrau, Lebenspartnerin oder Freundin. Und doch sind ihre Hintergründe, sexuellen Wünsche und Lebensumstände unterschiedlich:

1. Swinger

Bei Swinger- Pärchen ist deren spontane Auslebung mit vielen wechselnden Sexualpartnern charakteristisch. In Swingerclubs, Bars oder Privatwohnungen feiern sie meistens in ausgelassener Atmosphäre mit Musik und Buffet frivole Sexparties. Oftmals gibt es Motto-Partys. Das Prinzip von „sehen und gesehen werden“ ist hier sehr ausgeprägt.

Swinger Sex
Leidenschaftlicher Swinger Sex. Ehemann schaut zu!

Die meisten Swingerpaare lassen auf sich überraschen, was entsprechende Swingerabende ergeben. Mann und Frau sind meistens gleichrangig und dürfen Sex mit beliebigen Partyteilnehmern haben.

Es wird sich sexuell ausgetobt, aber es geht in der Nacht wieder „Hand in Hand“ glücklich gemeinsam nach Hause. Swingerbeziehungen sind trotz der ewigen Verlockung dennoch als sehr stabil zu bezeichnen. Es gibt Paare, die ihre Silberhochzeit im Swingerclub gefeiert haben. 😉

Viele Swingerpaare haben sich individuelle Regeln auferlegt. Beispielsweise kann das Küssen, alleiniges Aufenthalten mit einem potenziellen Sexpartner oder das Telefonnummern austauschen verboten sein. Das einzige Tabu ist „Heimlichkeiten“.

In sogenannten Herrenüberschusspartys darf die Ehefrau / Lebenspartnerin / Freundin sich von einer Horde Männer durchficken lassen. Meistens ist der Mann dabei anwesend, masturbieren dabei ausgiebig und/oder macht aktiv mit.

Bisexuelle Kontakte zwischen Frauen sind bei Swingern häufig anzutreffen. Bisexuelle Männer seltener.

Swingersex findet in den meisten Fällen mit Kondom statt. Deshalb finden die Sperma- Besamungen hier oft auf Brüsten, im Gesicht oder im Mund der Frau statt. Meistens sieht man Spermaküsse und -säuberungen nur unter Frauen. Männer schauen erregt zu.

2. Wifesharing

Wifesharing-Paare sind erheblich mehr auf sich gegenseitig fokussiert und führen sehr feste und vor allem innige Paarbeziehungen.  Im Vergleich zu lauten und unruhigen Swingerparties schätzen sie die private Ruhe in Hotelzimmern oder zu Hause. Der Reiz besteht hier, die Ehefrau, Lebenspartnerin oder Freundin mit anderen Männern zu „teilen“.

Wifesharing - Ehefrau zum Orgasmus gefickt
Wifesharing – Ehefrau wird zum Orgasmus gefickt

Sex mit einem weiteren Mann nennt man „Flotter Dreier“. Da die Frau die Situation dabei unter Kontrolle hat, kann sie sich dem zweiten Mann völlig entspannt und enthemmt hingeben. Sex zu Dritt ist somit oft sehr gefühlvoll und angenehm zugleich.

Nicht selten ist die Frau (zumindest eine Zeit lang) mit einem Hausfreund zufrieden. Erfahrene Wifesharing-Frauen erfüllen sich ihre Fantasien sehr gerne mit mehreren Männern.

Im Gegensatz zu Swinger-Herrenüberschusspartys, sucht sich das Paar die Mitspieler für den Gruppensex, bzw. Gangbang auf entsprechenden Internetportalen gemeinsam aus. Dieser Aspekt beruhigt und erregt die Frau sehr.

Da die Frauen von Wifesharern meistens sehr fantasievoll und freizügig sind, erleben Sie besonders bei  Gangbangs  dank heftiger psychischer und physischer Reize unfassbar leidenschaftliche und unvergessliche Liebesabende.

Den entsprechenden Ehemännern / Lebenspartnern bereitet es große Lust und Freude, ihre Frauen beim hemmungslosen Sex mit anderen Männern zuzusehen.

Ehefrau und Ehemann (Cuckold) genießen Wifesharing
Ehefrau und Ehemann (Cuckold) genießen Wifesharing

Durch einvernehmliche Regeln empfinden die Männer dabei keine Eifersucht und machen selbst auch gerne mit.

Wifesharer dokumentieren die Eindrücke begeistert mit einer Videokamera oder einem Smartphone, um die atemberaubenden Erlebnisse bei einem gemeinsamen Videoabend wieder in Erinnerung zu rufen.

Wifesharing-Frauen entwickeln im Laufe von Wochen, Monaten und Jahren sehr viele Fantasien, Neigungen und Fetische. Dinge die in ihren jungen Jahren auch nicht ansatzweise denkbar waren, genießen sie eines Tages in vollen Zügen.

Haben Wifesharing-Paaare harmonierende Lover für angenehme Sexabende gefunden, trifft man sich gerne wiederholt. Durch das sich aufbauende Vertrauen und die Durchführung medizinische Tests, genießen sie meistens auch Sex ohne Kondom. Wifesharing-Paare spielen gerne verdorbene Spermaspiele, Snowballing und Spermaküsse werden vom Mann toleriert.

Viele Wife-Sharing-Frauen gestehen ihren Männern hin und wieder auch Sex mit einer fremden Frau zu. Bedingung ist meistens, dass sie das Schauspiel aktiv miterleben kann. Je nach sexueller Neigung sind im vertrauten Umfeld auch bisexuelle Aktivitäten zwischen Männern und Frauen (Sex zu Viert) keine Seltenheit.

3. Cuckold

Cuckolds sind mit Wifesharern zwar artverwandt, aber dennoch in vielen Dingen verschieden.

Cuckold sieht Ehefrau beim Sex zu
Cuckold sieht Ehefrau beim Sex zu

Für einen Cuckold steht die Liebe zu seiner Frau noch viel mehr im Vordergrund. Erotik spielt sich bei ihnen auf einer erheblich emotionalen und fantasievolleren Ebene ab. Sexualität ist viel mehr auf den Alltag verteilt und nicht zu sehr auf den eigentlichen Sex fokussiert.

Der Cuckold liebt seine Frau so sehr, dass er ihr den Sex mit einem Liebhaber gönnt, der besser gebaut, ausdauernder und stärker ist. Es erregt ihn sehr, ihr beim leidenschaftlichen Sex zusehen zu dürfen.

Ein Cuckold denkt nicht ansatzweise daran, sich mit anderen Frauen zu beschäftigen. Cuckoldbeziehungen gelten trotz des kontroversen Sexuallebens als sehr glückliche Partnerschaften, wenn beide Partner im Einklang mit dem Thema umgehen.

Zentrales Element ist, dass der Cuckold seine Selbstbestimmung über Ejakulation und Masturbation an seine Hotwife abgibt. Eigenmächtige Ejakulationen sind im Sinne der Keuschhaltung verboten.

Durch die Anstauung der Lust wird ein Cuckold gewissermaßen hörig, dankbar und gegenüber der Lebenspartnerin sehr respektvoll und aufmerksam. Die Hotwife stimuliert / penetriert ihren Cucki gerne anal und melkt die Prostata ab. Zudem bestraft sie ihn gerne für Fehltritte und lässt ihn ausnahmslos sein eigenes Precum oder Sperma schlucken. Snowballing und Spermaküsse gehören zum Standardrepertoire.

Drei Cuckold – Stufen

Cuckolds werden in drei Kategorien eingeteilt. Mit der Einstufung C1 sind sie gewissermaßen »erweiterte Wifesharer«. Sie sind im Liebesspiel gerne leicht devot, genießen es, dem Sex von Bull und Hotwife beizuwohnen und dabei sehr kräftig zu masturbieren. Mit einer Kamera hält er die geilsten Momente für ein gemeinsames Anschauen und Fantasieren fest. Oft ist er auch für das genüssliche Sauberlecken des Creampies zuständig. Er darf seine Hotwife gerne ficken.

Cuckold masturbiert bei Fremdfick von seiner Ehefrau
Cuckold masturbiert bei Fremdfick von seiner Ehefrau

Bei einer Cuckold C2 – Stufe darf die Frau (Cuckoldress oder Hotwife genannt) sogar eine tiefere Zuneigung zum anderen Mann entwickeln. Ein C2- und C3- Cucky liebt es zu „dienen“. Er muss immer das fremde Sperma schlucken und wird von Bull und Hotwife erniedrigt. Hotwife und Bull vergnügen sich auch ohne dem Cuckold.

Das Risiko und die Gefahr, dass seine Frau oder Freundin mehr für den Bull empfinden könnte, verstärkt den Reiz. Oft wird dem Cuckold verboten, seine Ehefrau zu ficken.

Die meisten C2 und C3 – Cuckold-Beziehungen sind reine Dreiecksbeziehungen mit stets dem gleichen Bull. Daher findet Sex in den meisten Fällen ohne Kondom statt.

Um die Hotwife restlos zu befriedigen, planen Bull und Hotwife gelegentlich Gangbangs. Der Cuckold darf diesem Spektakel beiwohnen und hat sich aber den dominanten Spielen der beiden hinzugeben. So muss er beispielsweise das Fremdsperma sauber lecken oder fremde Penise blasen. Letzeres tut ein C2 / C3 Cuckold jedoch gerne.

Fazit: Sex mit Fremden! Doch die Frau steht im Mittelpunkt.

Wenn Du die vorherigen Zeilen aufmerksam gelesen hast, hast Du erfahren, dass es beim Sex mit Fremden, Gruppensex und Gangbangs nicht ansatzweise darum geht, Frauen zu unterdrücken oder sexuell auszubeuten!

Im Gegenteil: Die Gewinner beim Frauentausch sind die Damen selbst. In vielen Frauen schlummert ein unterdrückter Sexualtrieb, der von vielen Frauen ignoriert und verschwiegen wird. Hat die Frau ihre Schamgrenze überwunden, lebt sie den Livestyle sehr selbstbewusst und mit großem Genuss aus.

BBC fickt eine Hotwife
BBC fickt eine Hotwife zum Orgasmus

Männer in harmonischen Partnerschaften und Ehen lieben es, ihre Frau glücklich zu machen. Sie lieben es, ihre Frau mein Sex in den siebten Himmel zu vögeln. Doch manchmal möchte ein Mann aber auch einfach nur mal genießen und seiner Frau bei ihren Extasen, ihrem Lachen und ihrem leidenschaftlichen Stöhnen zusehen.

Mit zunehmender Libido verspüren sehr viele Männer große Lust daran, ihre Ehefrau, Freundin oder Lebenspartnerin mal richtig heftig von fremden Männern abficken zu lassen. Es reizt sie, wenn diese Männer andersartig sind: andere Hautfarbe, größere Schwänze, mehr Muskeln, dominantes Auftreten usw.

So verrückt es klingt: Die Ehefrau erlebt zwar beim harten Sex eine starke Befriedigung und erlebt geile Orgasmen – aber zugleich verspürt sie eine sehr innige Verbindung zu ihrem Mann.

Die partnerschaftliche Bindung wird durch diesen Vertrauensbeweis beiderseits extrem gestärkt. Nachdem die Typen verschwunden dankt die überglückliche Frau ihrem Mann für den schönen Wifesharing-Abend. Es werden dann innige Zärtlichkeiten ausgetauscht und meistens folgen auch Tage später sehr geile Ficks zwischen den Partnern.

Warum das so ist, ist psychologisch nicht geklärt. Das Phänomen ist auf der gesamten Welt und in allen Bevölkerungsschichten verbreitet. Und dass zu allen Epochen unserer menschlichen Geschichte.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here